Moritz Oliver Benatzky

Moritz Oliver Benatzky

BESTOFF19
Der Kapitän und seine Brücke
in Kooperation mit: Pepi Maier, Lukas Kopf, Rudolf Wittmann, Romy Feist, Stepana Cihlova, up.side.down; Leihgabe: Brandstifter Privatstiftung

BestOff 2019

Der Kapitän und seine Brücke

in Kooperation mit: Pepi Maier, Lukas Kopf, Rudolf Wittmann, Romy Feist, Stepana Cihlova, up.side.down; Leihgabe: Brandstifter Privatstiftung

„Donau, Stromkilometer 2133,90 von Sulina. Bergfahrt. Ein Kapitän bemüht sich, eine schier unlösbare Situation ins Gute
zu wenden und entdeckt neue Möglichkeiten.“
Auszug aus dem Logbuch vom 21.10.2017, 10:45
Matrose: Achtung, Achtung, oh Kapitän!
Kapitän: Steuermann – halbe Fahrt und …
Matrose: Kapitän, was können wir nur tun?!
Kapitän: Nur Mut mein Junge, schnell zum Heck!
Matrose: Kapitän?! Was? Wie? Was haben Sie vor?!
Kapitän: Ich bleib auf der Brücke!
Moritz Benatzky greift in seiner performativen Videoarbeit Der Kapitän und seine Brücke. die Ambiguität des Wortes Brücke auf. Die Architektur eines allein stehenden Brückenpfeilers erinnert an eine verschwundene Brücke, die einst das verbindende Element zweier Ufer darstellte, und dient zugleich dem Kapitän als seine Brücke, von der aus er seine Fahrt steuert. Auf eigenen Pfaden unterwegs, eröffnet der Künstler die Möglichkeit, verschwindende, verlorene Verbindungen wiederzufinden und neu zu interpretieren.
(Fotocredits: Stepana Cihlova)

“Danube, river kilometer 2133.90 from Sulina. Uphill. A captain tries to turn an almost unsolvable situation into good and discovers new possibilities.”
Excerpt from the logbook from 21.10.2017, 10:45
Sailor: Attention, attention, oh Captain!
Captain: Helmsman - half speed and …
Sailor: Captain, what can we do?!
Captain: Courage my boy, hurry to the stern!
Sailor: Captain?! What's that? How's that?
What are you trying to do?!
Captain: I'll stay on the bridge!
Moritz Benatzky takes up the ambiguity of the word bridge in his performative video work Der Kapitän und seine Brücke. The
architecture of a single bridge pier reminds one of a disappeared bridge which once was the connecting element of two banks, and at the same time serves the captain as his bridge from which he steers his journey. Travelling his own paths, the artist opens up the possibility of rediscovering and reinterpreting disappearing, lost connections.

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