Lisa Großkopf

Lisa Großkopf

BESTOFF19
Auffallend Unauffällig

BestOff 2019

Auffallend Unauffällig

In der Arbeit Auffallend Unauffällig greift Lisa Großkopf das Moment der (Selbst-)Prekarisierung auf und verweist gleichzeitig auf den aktuellen Trend zur Selbstoptimierung.
Um ihren Brotberuf als Museumsaufsicht perfektioniert auszuüben, ergriff sie Maßnahmen, von körperlichem Training bis hin zur Aneignung von spezifischen Qualifikationen und Fachwissen.
In der Dokumentation des performativen Prozesses verschwimmt die Grenze zwischen symbolischer Darstellung und ökonomischer Wirklichkeit. Im Ausstellungsraum ist die Künstlerin selbst als perfekte Museumsaufseherin erlebbar.
Die Künstlerin führt die Idee der Selbstoptimierung ad absurdum, zugleich thematisiert sie die prekären Lebensumstände von KünstlerInnen und macht damit verbundene systemerhaltende Tätigkeiten sichtbar.

In her work Auffallend Unauffällig Lisa Großkopf takes up the moment of (self-)precarization and at the same time refers to the current trend towards self-optimization.
In order to perfect her breadwinning job as a museum supervisor, she took measures ranging from physical training to the acquisition of specific qualifications and expertise.
In the documentation of the performative process, the boundary between symbolic representation and economic reality becomes blurred. In the exhibition room, the artist herself can be experienced as a perfect museum supervisor.
The artist takes the idea of self-optimization ad absurdum, at the same time she thematizes the precarious living conditions of artists and makes the associated system-preserving activities visible.

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