Laurien Bachmann

Laurien Bachmann

*1992 in Gmu?nd, AT
Gedanklicher Ausgangspunkt der interdisziplinären Arbeiten von Laurien Bachmann ist häufig die Wahrnehmung von Raum und kollektiven und persoönlichen Erinnerungen. Sie versucht Beobachtungen dazu anhand themen- oder ortsbezogener Fundstücke
in Kombination mit digitalen Medien wie Fotografie, Video und Sound zu inszenieren, um die Wahrnehmung der Betrachter*innen herauszu- fordern und Denkprozesse anzustoßen.

BESTOFF18
Diverse Heimat

BestOff 2018

Diverse Heimat

Im Rahmen ihrer künstlerischen Diplomarbeit „Diverse Heimat“ beschäftigte sich Laurien Bachmann mit der Bildsprache des fotogra - schen Nachlasses eines Ka?rntner Amateurfoto- grafen. Sie vergegenwa?rtigte sich diese unter anderem durch mediale Transferierungen und konzipierte daraus vier ku?nstlerische Arbeiten: das Künstlerbuch „Anni und Ich“, die GIF-Anima- tion „Almrauschen“, die Fotomontage „2405 m“ sowie die Leuchtobjektserie „Revue“.
In „Diverse Heimat – Alrmrauschen“ wird als statischer Fixpunkt die Ru?ckenansicht einer Person gezeigt, welche in die Ferne der Land- schaft blickt. Das nostalgisch wirkende Post- kartenmotiv wird in Bewegung versetzt und mutiert zu einer Heimat lmidylle mittels eines stereoskopischen Effektes. Dieser Effekt ent- steht durch rasches, abwechselndes Zeigen zweier Fotos, welche mit einer analogen Stereo- kamera gleichzeitig aufgenommen wurden und daher nur einen minimalen perspektivischen Unterschied aufweisen.

As part of her thesis “Diverse Heimat” (“Diverse Home”), the artist engaged with a collection of found photographies taken by a Carinthian ama- teur photographer. Through media transfers, she sought to familiarize herself with his visual language, to design an exhibition based on her ndings. In the course of her research, four works came into being; an artistic book titled Anni und Ich (Anni and I), the GIF-animation “Almrauschen” (“Alp Noise”), the photo montage “2405 m” and “Revue,” a series of light objects.
In “Diverse Heimat — Alrmrauschen”, the back view of a person looking into the distance of the landscape is shown as a static xed point. The nostalgic postcard motif is set in motion and mutates into an idyllic homeland lm by means of a stereoscopic effect. This effect is created by quickly alternating two photos taken simulta- neously with an analog stereo camera and thus showing only a minimal difference in perspective.

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