Christel Kiesel de Miranda

Christel Kiesel de Miranda

BESTOFF19
Ende Gelände

BestOff 2019

Ende Gelände

Unter der Maxime Ende Gelände sammeln sich mehrere Großaktionen zivilen Ungehorsams der Kohleausstiegsbewegung für den Klimaschutz. Mit Ende Gelände wird nichts anderes gesagt, als dass „nichts mehr geht“. In der von Braunkohlegruben gezeichneten Landschaft zeigt sich ein Bild der Verwüstung, entsiedelte Gebiete, die brandenburgische Kiefermonokultur, unterbrochen von dystopischen Mondlandschaften. Nach dem Kohleabbau wurden die gigantischen Restlöcher geflutet. Für jeden See stehen mehrere verschwundene Dörfer. Die Region hat ihre Zeit hinter sich: Ende Gelände.
Ende Gelände ist eine skulpturale Kollektion, bestehend aus Vorhang, Bodenarbeit und mehreren Geländeobjekten, die auf den vagen Raum einer Landschaft verweisen. Die Untersuchung der Bergbaufolgelandschaft, der eigenen Heimat mit der Distanz einer persönlichen Abwesenheit von zwölf Jahren wird in der Installation kontextualisiert. Die Künstlerin macht einen gedanklichen Spaziergang durch die sterbenden Dörfer, gezeigt wird ein Stolpern über ein Stück Erdgeschichte in Beziehung mit dem menschlichen Fortschritt und damit einhergehenden Verlusten. Erdgeschichte in Beziehung mit dem menschlichen Fortschritt und damit einhergehenden Verlusten.

Under the maxim Ende Gelände, several major actions of civil disobedience of the coal phase-out movement for climate protection accumulate. With Ende Gelände nothing else is said, but that “nothing more goes”. In the landscape filled with brown coal mines, a picture of devastation, evacuated areas, the Brandenburg pine monoculture, interrupted by dystopian lunar landscapes can be seen. After the coal mining, the gigantic remaining holes
were flooded. For each lake there are several disappeared villages. The region has its time behind it: Ende Gelände.
Ende Gelände is a sculptural collection consisting of curtain, floor work and several terrain objects which refer to the vague space of a landscape. The examination of the post-mining landscape, the own homeland with the distance of a personal absence of twelve years is contextualized in the installation. The artist takes a mental walk through the dying villages, shown is a stumbling over a piece of earth's history in relation to human progress and the associated losses.

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